Die Kunst des Pendelns (zurück)
(eingetragen von lauch am 21.09.2007 um 17:11 Uhr)




:ugly:

Ach ja.. als Mensch, der den Weg von seinem Wohnort zu seinem Ausbildungsplatz nur unter Zuhilfenahme von diversen öffentliche Verkehrsmittel bewältigt nehme ich im Alltag regelmäßig an Pendel-Experimenten teil - zu Gunsten der Wirtschaft (und vielleicht - wenn auch nur minimal - der Wissenschaft).

Sowohl Bedingungen also auch Ergebnisse einzelner Versuchsreihen sind aufgrund von nicht beeinflussbaren Einflüssen nicht vorhersehbar und können infolgedessen stark von den erwarteten Werten abweichen.

Heute habe ich ausnahmsweise doch noch mal nach dem Ende der heutigen Ausbildungszeit mit ein paar Mitazubis in die Kantine zum Essen begeben um dort eine leckeren Speise zu konsumieren. Das schien fatalen Einfluss auf das zu diesem Zeitpunkt - oder besser: Zeitraum - noch bevorstehende physikalische Experiment des Pendelns einnehmen zu wollen. Damit war ich schon determiniert zu spät zu kommen. Ungeachtet der Geschwindigkeitserhöhung (es schien eine Kraft zu wirken) und dem Halten des Tempos kam ich gerade zum perfekten Zeitpunkt am Bahnhof an um den Zug auch nur sehr sehr sehr knapp zu verpassen - der fuhr nämlich gerade los. Die überraschende "Freude": das Viertel einer Stunde später wollte ein nächster Zug in die selbe Richtung starten. Das überraschende "Übel" darauf: der Zug fuhr zwar, der Anschlusszug lies allerdings - wenn auch fahrplanmäßig - eine halbe Stunde auf sich warten. Schließlich kam ich also wegen der zeitlichen Abweichung von etwa 0,8 % eine Stunde zu spät an. Zeitplanung kaputt. Allerdings hatte die Aktion einen Vorteil: habe nämlich zwei Leute getroffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hab'.

Allgemeine Haltung:
Zu erwarten: Züge mit einer Verspätung von bis zu 5 Minuten.
Tolerierbar: Züge mit einer Verspätung von >5-10 Minuten.

Das tolle kommt ja erst noch. Und zwar steht im tollen München jetzt wieder das größte Volksfest der Welt - das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München; mundartlich auch "d’ Wiesn" - an: vom 22. September bis 7. Oktober (zwei Wochen). Erwartet werden mal wieder über 6 Millionen Besucher. Na und wie werden die anreisen? Natürlich mit dem "guten", alten Nahverkehr - sprich Zug. Die Maß kostet natürlich mal wieder mehr - mit fast 8 Euro kann man kalkulieren - und enthält mit etwas Pech zwei Drittel Wasser und ein Drittel Bier. Die Bahn stockt auf: "Mit extralangen Zügen und zusätzlichen Verbindungen sorgen wir dafür, dass Sie so sicher und bequem wie möglich zum Oktoberfest kommen!" [1] Und auch die S-Bahn soll nicht zu kurz kommen: "Rund 40 Prozent mehr Sitzplätze will die Münchner S-Bahn während des Oktoberfests anbieten." [2] Mehr Infos von der Bahn gibt's in dieser netten pdf-Datei.



Na da lass ich mich ja mal überraschen. Der "Spaß"faktor könnte ins Unmessbare.. äh Unermessliche steigen.
In diesem Sinne: viel Spaß! ;)


Bilder/Grafiken: wikipedia/ wikimedia commons

(5 Kommentare vorhanden)
Kommentar von leine (am 21.09.2007 um 18:54 Uhr)
dann sollest du als fast-Informatiker auch mal in das entsprechende Zelt gehen: <link>
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Kommentar von anarchorik (am 25.09.2007 um 10:13 Uhr)
SPAM
Hey, nur noch 9 (bzw 8) comments, und schon binn ich ein schlimmerer spammer als Honk!
/SPAM
Kommentar von Quark (am 26.09.2007 um 14:08 Uhr)
Hmm also ich schreib nur mal so ... um diesen monat irgendwas gemacht zu haben^^ ... im oktober dann mehr ^^ *muahahaha* ... ganz bestimmt

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